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Besser schlafen dank Zirbe

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Wie gesund der Schlaf in einem Bett aus Zirbenholz ist, wurde wissenschaftlich untersucht. Das erstaunliche Ergebnis: Das Herz erspart sich dank niedrigerer Frequenz 3.500 Schläge - das ist täglich eine Stunde Herz-Arbeit!

Beim Test im Labor zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen einem Zirbenholzzimmer und einem identisch gestalteten Holzdekorzimmer. Zirbenholz bewirkt eine niedrigere Herzrate bei körperlichen und mentalen Belastungen.

Die positiven Eigenschaften des Holzes der "Königin der Alpen" (Zirbe - Arve; lat.: pinus cembra) werden seit Jahrhunderten geschätzt und genutzt. Sie wächst in der Regel in einer Höhe ab 1800 Meter über dem Meeresspiegel. Das Holz ist dauerhaft und schwindet wenig.

Die Harze und Öle des Holzes verleihen diesem eine gute Schutzwirkung gegenüber Motten und anderen Insekten. Zirbenholz lässt sich aufgrund seiner geringen Härte leicht verarbeiten und war insbesondere als Möbelholz - nicht zuletzt auch wegen seines guten und jahrzehntelang anhaltenden Dufts - bei unseren Vorfahren sehr beliebt.

Wissenschaftler der Forschungsgesellschaft Joanneum Research (Institut für Nichtinvasive Diagnostik, Weiz) evaluierten im Auftrag eines interregionalen Forschungsprogramms in einer Blindstudie die Auswirkungen von Zirbenholz auf Belastungs- und Erholungsfähigkeit an 30 gesunden Erwachsenen.

Ein balanciertes, gekreuztes Messwiederholungsdesign wurde in psychischen und physischen Belastungssituationen im Labor und über 24 Stunden in Alltagssituationen der Versuchspersonen durchgeführt.

Mit Hilfe hochauflösender EKG-Rekorder wurde die Herzfrequenz und ihre Variabilität, vegetative Parameter und die biologische Rhythmik der Erholung untersucht. Psychometrische Methoden wurden zur Messung der Befindlichkeit, Vigilanz und subjektiven Schlafqualität eingesetzt.

Bei der Testbatterie im Labor zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen Zirbenholzzimmer und identisch gestaltetem Holzdekorzimmer.

Dies äußert sich in einer niedrigeren Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen und anschließenden Ruhephasen bzw. in einem beschleunigten vegetativen Erholungsprozess.

Eine anschließende Längsschnittsuntersuchung bestätigte den signifikanten Einfluss des Einrichtungsmaterials auf körperliches und psychisches Befinden.

Im Schlaf zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenholzbett im Vergleich zu einem Holzdekorbett. Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche „Ersparnis“ im Zirbenholzbett lag bei 3.500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.

Diese physiologischen Ergebnisse stimmten mit der subjektiven Einschätzung der Versuchspersonen überein, welche über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und vor allem eine höheren "soziale Extravertiertheit" berichteten. Vielleicht ein Grund, warum Gaststuben früher mit Zirbenholz verkleidet waren. (Joanneum Research Institut, red)