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Fit in den Frühling

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Herrlich, endlich ist der Winter vorbei! Alle freuen sich über mehr Sonne und mildere Temperaturen – doch manch einer fühlt sich matt, zerschlagen oder grantig. Hier ein paar Tipps, wie Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen schlagen.
Wissenschafter definieren den Begriff Frühjahrsmüdigkeit als Herabsetzung der Leistungsfähigkeit. Sie tritt von Anfang März bis Mai auf und macht meistens Menschen zu schaffen, die auf Wetterschwankungen reagieren.

Serotonin gegen Melatonin

Die Gründe sind hausgemacht: Im Frühling stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Wurde im Winter vermehrt das Schlafhormon Melatonin gebildet, kurbelt jetzt das Tageslicht die Produktion des Glückshormons Serotonin an.

Die Botenstoffe schicken völlig unterschiedliche Signale an den Organismus. Bis der Körper seine Balance wieder gefunden hat, reagiert er für einige Wochen verstimmt – z.B. mit Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Gereiztheit, Lustlosigkeit, Stimmungsschwankungen etc.

  • Tanken Sie Sonne und Tageslicht: Das hilft dem Körper, Melatonin abzubauen und Serotonin zu bilden.
  • Holen Sie sich Vitamine und Proteine: Frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte regen den Stoffwechsel an und geben dem Körper die Kraft, die er jetzt braucht.
  • Raus an die frische Luft: Spaziergänge an der frischen Luft wirken ausgleichend für Hormone und Stimmung. Viel Bewegung an der frischen Luft fördert die Atmung und somit die Sauerstoffversorgung auch der Gehirnzellen. Und verbessert zusätzlich die Herz-Kreislauf-Funktion.
  • Gehen Sie in Gesellschaft: Das ist eines der besten Mittel gegen schlechte Laune.
  • Regen Sie Ihren Kreislauf an: Zum Beispiel durch kneipp'sche Anwendungen wie Wechselduschen. Bei den Füßen angefangen den Körper aufwärts - erst warm, dann kalt, dann wieder warm und zum Schluss kalt. Durch diese Kneipp'sche Anwendung werden die Gefäße trainiert: Sie weiten sich bei warmen Wasser und verengen sich im kalten.
  • Oft macht niedriger Blutdruck müde: Es ist deshalb wichtig, ausreichend zu trinken. Das erhöht das Volumen in den Gefäßen und verbessert die Durchblutung - auch die des Gehirns.
  • Alkohol meiden: Täglich zwei Gläser Wein oder Bier führen bei den meisten Menschen zu einer unterschwelligen Schlaffheit. Versuchen Sie drei bis vier Abende in der Woche auf alkoholfreie Getränke umzusteigen.
  • Mehr Schlaf: Wenn es früher hell wird, wachen die meisten Menschen wieder früher auf. Wer also sehr spät schlafen geht, baut allmählich ein Schlafdefizit auf. Achten Sie auf mindestens sieben bis acht Stunden Nachtruhe.
  • Verzicht auf fettes und süßes Essen: Es macht nicht nur dick sondern auch müde, weil der Körper sehr viel Kraft und Energie für das Verdauen von Schnitzel, Pommes & Co. benötigt. Versuchen Sie auf leichtere und vitaminreichere Kost umzusteigen – also meiden Sie panierte oder extrem fette Speisen wie Schnitzel, Burger etc. und süße Kalorienbomben.