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Machen Sie eine Sport-Pause

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Auch das noch: Hartnäckiger Schnupfen, Husten, Heiserkeit oder gar ein grippaler Infekt boykottieren die Trainingspläne vieler Hobbysportler. Dann heißt es Füße still halten, Ruhe geben und auskurieren.

Denn das Immunsystem muss auf Hochtouren arbeiten, um die krankmachenden Erreger zu bekämpfen. Wer trotz größter Ungeduld seinem Körper die Chance gibt, sich auszukurieren, der ist bald wieder auf den Beinen und kann unbeschwert seinem Hobby nachgehen.

„Man kann eine Erkältung nicht hinausschwitzen, weder durch Sport noch durch andere Maßnahmen,“ warnt Andrea Podolsky vom Institut für Präventiv- und angewandte Sportmedizin (IPAS) am Landesklinikum Krems vor übertriebenem Ehrgeiz. „Ruhe ist angesagt, um dem Immunsystem Gelegenheit zu geben, sich auf die Infektbekämpfung zu konzentrieren.“ Das heißt: Mehrere Tage Pause, viel schlafen, gesundes vitaminreiches Essen, trinken, viel frische Luft.

Wer sein körperliches Ruhebedürfnis ignoriert, riskiert, dass sich die Heilung verzögert oder sich die Krankheit gar verschlimmert. Podolsky: „Manchmal kann auf dem Boden des anfänglichen Virusinfekts eine bakterielle Infektion entstehen, die dann den Krankheitsverlauf kompliziert und die Genesung weiter verzögert.“

Husten Sie dem Schnupfen was!
 Lachende Frau mit Schal und Mütze im herbstlichen Park

Rote Nasen, rote Augen, zerknüllte Taschentücher – in Öffis, Büros und Zuhause wird gehustet, geschnieft, gerotzt, geschneuzt oder trompetet was das Zeug hält. Tja, der Schnupfen hat wieder Saison! Hier ein paar einfache Tipps, wie Sie gesund bleiben.

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Und dann passiert das, was viele Sportler aus leidvoller Erfahrung kennen: Wer zu früh mit dem Training beginnt, der handelt sich eine Dauerverkühlung ein, die ihn durch den Rest der kalten Jahreszeit begleitet.

Gefährlich ist auch, dass sich hinter den lästigen aber harmlosen Symptomen einer Erkältung – erhöhte Körpertemperatur, Müdigkeit, Muskelschmerzen, allgemeiner Leistungsabfall - auch eine Entzündung des Herzmuskels verbergen kann.

Wer sich jetzt nicht auskuriert, riskiert irreversiblen Schäden. Zum Beispiel eine lebenslängliche Herzmuskelschwäche oder auch den plötzlichen Herztod. Die vorschnelle Wiederbelastung nach einem fieberhaften Infekt oder einer Viruserkrankung ist das größte Herztod-Risiko für Sportler.

Und wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, wann darf wieder gesportelt werden? Die Medizinerin: „Wenn nach einem Infekt nur noch die Reste einer Verschleimung vorliegen, man sich sonst aber gesund und kräftig fühlt, darf wieder langsam mit dem Training begonnen werden. Bei einem Schnupfen sind es meist fünf Tage, die pausiert werden.

„Weiter schonen sollte man sich jedoch, wenn man sich selbst bei leichter Belastung ungewöhnlich stark anstrengen muss, wenn man sich starb abgeschclagen fühlt, wenn man Gliederschmerzen hat oder starken Husten, Kopfweh, etc.. Dann braucht der Körper noch Ruhe,“ rät Podolsky, unbedingt auf die Symptome des Körper zu hören.

Eine Faustregel gibt es für die Schonung bei fieberhaften Infekten: Pro Fiebertag sollen zwei trainingsfreie Tage eingehalten werden. Das macht zehn Tage bei fünf Fiebertagen. Dann sollte man so viele Tage wie Fiebertage, in diesem Fall fünf Tage, mit dem halben üblichen Umfang nur im Grundlagenbereich trainieren und hohe Intensitäten vermeiden. (red, gesundheitpro.de, gesund+leben)

 

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